Orange County Resorts & Hotels Ltd.

Kaffee, Gewürze und noch mehr

Coorg wird auch liebevoll als die „Kaffeetasse Indiens“ bezeichnet – und Coorg trägt diesen Spitznamen mit Stolz. Schließlich wächst hier einer der besten Kaffeesorten der Welt und die Berghänge duften nach feinem Arabica und Robusta.

Dieses Kerngebiet des indischen Kaffeeanbaus ist vor allem durch seinen „Monsungetränkten“ Kaffee bekannt, der im Schatten riesiger Rosenhölzer, wilder Feigen und Jakobsfruchtbäumen wächst. Während diese mit Früchten beladenen Bäume den Kaffeebohnen ein exotisches Aroma verleihen, bilden sie gleichzeitig ein einzigartiges Ökosystem, das Tausenden von Vögeln wie dem großen indischen Hornvogel und anderen exotischen Tieren wie dem Königsriesenhörnchen einen Lebensraum bietet.

Wenn der Februar kommt, liegt in der Luft der schwere Duft der schneeweißen Kaffeeblüten, ein Vorbote der kommenden Kaffeesaison. Im November sind die Pflanzen mit den reifen roten Kaffeebeeren übersät. Und während des gesamten Jahres ist der Kaffee sowohl bei den Einheimischen als auch den Touristen das beliebteste Getränk.

Die erste Plantage in Coorg wurde 1854 von dem Engländer John Fowler errichtet. Der erste britische Bezirksleiter, Captain Le Hardy, war sehr um das Gedeihen dieses

Landstrichs bemüht und schon bald begann fast jede Familie in Coorg mit dem Anbau dieses erfrischenden Getränks.

1670 schmuggelte der muslimische Pilger Baba Budan sieben Kaffeesamen aus Mekka heraus und pflanzte sie in der Region von Chikmagalur in der Nähe von Coorg an. So kam der Kaffee nach Indien.

Heute produziert Karnataka 140.000 Tonnen Kaffee pro Jahr und ist damit der größte Kaffeeproduzent in Indien.

Nicht nur der Kaffee war und ist ein wichtiges Standbein der Wirtschaft der Region. Die Hügel von Coorg waren das Versorgungslager der berühmten Gewürzküste von Malabar. Pfeffer, Nelken, Kardamom, Mangostane (Garcinia cambogia), Chinarinde und andere Besonderheiten der legendären „Gewürzroute“ wachsen auf diesen Hügeln. Der Pfeffer aus Coorg soll der beste weltweit sein und seit undenklichen Zeiten landeten Händler mit ihren Schiffen an der benachbarten Malabar-Küste von Kerala, um ihre Schiffe mit diesem schwarzen Gold zu beladen. Die antiken Griechen und Römer, Araber und Chinesen exportierten ihn dann in alle Welt.

Pfeffer ist hier im Überfluss vorhanden und wird zusammen mit dem Kaffee angebaut. Die Pfefferranken wachsen um die großen, schattigen Bäume und bilden so „grüne Kissen“, die aussehen, als wollten sie den Himmel auf ein Kissen betten.

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