Geografie

Hampi liegt im Distrikt Bellary im südindischen Bundesstaat Karnataka. Bellary hat eine Fläche von 8.477 Quadratkilometern auf dem Deccan-Plateau im Osten Karnatakas. Laut der Volkszählung von 2011 leben hier 2.452.595 Menschen, 37% davon in Städten.

Der Distrikt grenzt im Norden an den Distrikt Raichur, im Westen an den Distrikt Koppal, im Süden an die Distrikte Chitradurga und Davanagere und im Osten an die Distrikte Anantapur und Kurnool. Die Verwaltungskontrolle unterliegt der Gulbarga-Verwaltungseinheit und die Gerichtsbarkeit der H.K.D.B, Gulbarga.

Der Distrikt Bellary liegt auf dem Deccan-Plateau. Zu seinen geografischen Besonderheiten gehört die nördliche Maidan-Region mit ihrem gleichförmigen, baumlosen und ausgedehnten Plateau. Von den Sandur-Bergen wird der Distrikt in den östlichen und westlichen Part geteilt.

Die wesentlichen Mittelgebirgsketten sind die Kumaraswamy-Berge, die Ramanmalai- und Jambunatha-Berge. Der höchste Berg liegt in den Kumaraswamy-Bergen und hat eine Höhe von 1.084 m.

Der wichtigste Fluss ist der Tungabhadra, der über eine Länge von 300 km die Grenze des Distrikts bildet. Die Flüsse Chikkahagari & Hagari/Vedavathy sind Nebenflüsse, die von Süden nach Norden fließen. Der Tungabhadra wurde 1953 aufgestaut. Der Damm dient zur Bewässerung, Elektrizitätsgewinnung, Flutkontrolle etc.

Die durchschnittlichen jährlichen Niederschläge betragen 639 mm, im nassen Juni liegen sie bei 71 mm und im trockenen Januar bei 1,3 mm. Die Temperaturspanne reicht von maximal 42 °C bis minimum 10 °C. Von März bis Mai ist Sommer, die kühlste Jahreszeit geht von November bis Februar.

Wichtigste Stadt und Bezirkshauptstadt ist Bellary, das 409.644 Einwohner zählt. Andere wichtige Städte sind Hospet und Sanduru.

Der Bezirk ist in zwei Verwaltungsabteilung eingeteilt, Balari und Hosapete, die insgesamt sieben Unterabteilungen (taluks) haben.

Geologie

Die Landschaft in und um Hampi ist von östlichen Dharwar-Kratonen (ein stabile Gesteinsformation) geprägt, von denen man glaubt, dass sie 3,4 bis 2,0 Milliarden Jahre alt sind und die Geschehnisse in der präkambrischen Zeit (der Erdfrühzeit) widerspiegeln. Der Boden besteht aus Granit und Grünsteinterrains – eine der ältesten Oberflächen der Erde.

Aufgrund von Erosion, zunächst unterirdisch, später durch Sonne, Wind und Regen, ist die Oberfläche der Monolithen gerissen, gespalten und schließlich zu kugelförmigen Formen verwittert. Diese runden und verstreut herumliegenden Felsbrocken, von denen einige in instabilen Positionen liegen, vermitteln teilweise den Eindruck, dass sie gleich umkippen, andere dagegen haben zufällig solche Formen angenommen, als ob sie ein Bildhauer geschaffen hätte!