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Mythen & Legenden

Die Antike in Hampi kann bis zu den Treta Yuga zurückverfolgt werden, das zweite Weltzeitalter (Yuga) von den vier in den hinduistischen heiligen Schriften beschriebenen Yugas. Im Ramayana, dem indischen Epos über die Taten und Abenteuer von Rama, ist Hampi und seine Umgebung das Königreich Kishkindha. Die Region war das Reich der Vanara-Brüder Vali und Sugriva (mythologische Geschöpfe, halb Mensch, halb Affe) und der Geburtsort von Hanuman (dem indischen Gott in Gestalt eines Affen). Alle drei spielten eine wichtige Rolle in diesem Epos.

Nachdem der Dämonenkönig Ravana Sita, die Frau von Rama, entführt hatte, kamen Rama und sein Bruder Lakshmana auf der Suche nach Sita nach Kishkindha. Während ihrer Wanderung trafen sie Hanuman am Berg Rishimukha. Hanuman erläuterte ihnen die Machtverhältnisse im Königreich, wobei der die Rivalität zwischen König Vali und seinem ihm entfremdeten Bruder Sugriva betonte. Rama wollte Sugriva treffen, um seine Sicht auf die Dinge zu hören. Und so arrangierte Hanuman ein Treffen der beiden.

Im Laufe des Gesprächs erzählte Sugriva Rama, dass er gesehen hatte, wie Ravana mit Sita im Pushpaka Vimana (Sonnenwagen) vorbeiflog, und er zeigte Rama Schmuck, den Sita während des Fluges fallengelassen hatte und den er gefunden und versteckt hatte. Rama erkannte Sitas Schmuck und beschloss, Sugriva als Gegenleistung für seine Unterstützung bei der Rettung Sitas zu helfen, seinen Bruder Vali zu stürzen.

Vali war jedoch mit einer Gabe gesegnet, die ihm die Hälfte der Kraft und Macht eines jeden verlieh, der mit ihm kämpfte.

So war er praktisch unbesiegbar. Sugriva hatte bisher nur überlebt, weil er auf dem Berg Matanga Zuflucht gesucht hatte, den Vali aufgrund eines Fluches eines Weiser nicht betreten konnte.

Also beschlossen sie, dass nicht Rama, sondern Sugriva Vali direkt herausfordern würde, und Rama Vali dann aus größerer Distanz aus dem Hinterhalt töten würde. Doch es lief nicht wie geplant, denn Rama konnte die beiden Brüder nicht unterscheiden, und so musste Sugriva wieder zum Berg Matanga zurückfliehen.

Sugriva füllte sich betrogen und war wütend, konnte aber wieder beruhigt werden, und so beschlossen sie es ein zweites Mal zu versuchen. Dieses Mal trug Sugriva eine Blumengirlande, damit Rama ihn besser erkennen konnte. Alles lief nach Plan und Rama tötete Vali von hinten.

Rama krönte Sugriva dann im Kodandarama Tempel zum König und Hanuman sollte Sita finden. Bevor Hanuman loszog, erhielt er von Rama Sitas wertvolles Juwel Chintamani, damit Sita in Hanuman einen vertrauenswürdigen Helfer Ramas erkennen konnte. Hanuman fand Sita schließlich in Lanka.

Bis Hanuman jedoch wieder in Kishkindha war, hatten die Monsunniederschläge eingesetzt und erschwerten jegliche militärische Aktion. Rama und Lakshmana beschlossen bis nach dem Monsun in Kishkindha auszuharren. Nach dem Monsun machte sich Rama mit Lakshmana in Begleitung von Hanuman sowie Sugriva und seiner Armee nach Lanka auf, um Sita zu befreien.

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